Rapha Continental 2013

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Rapha Continental wurde 2007 in den USA ins Leben gerufen. Bei diesem Projekt geht es darum, spektakuläre Touren auf entlegenen Straßen und überwältigende Momente miteinander zu teilen.

Mit dem Ziel, dem Radsport ein kreativeres Ventil zu bieten und ebenso die Überzeugung, dass für intensive Rennraderlebnisse nicht unbedingt eine Startnummer nötig ist, stand das Rapha Continental von Anfang an für jene Entdeckungen, die man nur gemeinsam mit dem Radsportgefährten machen kann.

Seit 6 Jahren dokumentieren die Fahrer ihre Continental-Erlebnisse und schufen damit ein beeindrucktes Online-Archiv von Filmen, Fotos, Karten und Faktenblättern. Aus dem Rapha Continental Projekt ist mittlerweile eine weltweite Reise geworden, mit Entdeckungen in Großbritannien, Japan, Australien, Europa und Südostasien.
Begleitet uns auch 2013 bei vielen weiteren Entdeckungen auf den abgelegenen Straßen in den Vereinigten Staaten und auf dem ganzen Globus!

The Open Road
von Jeremy Dunn, Rapha-Continental-Veteran

Zwei Straßen trennten sich im Wald, und ich ,
ich nahm die ruhigere für mich –
das machte allen Unterschied

aus: Robert Frost, The Road Not Taken

Wo immer man schaut, nichts als weites Land.

Du hast es sicherlich schon bemerkt: Wann immer wir uns in den Sattel schwingen, um das Land zu erfahren (den dichten Dschungel Vietnams, die entlegensten Flecken Schottlands oder die Hinterwälder der USA), tun wir das meist in der Gemeinschaft Gleichgesinnter. Immer wieder verlassen wir uns auf einander und bewältigen so auch die schwierigsten Situationen. Ob man sich verirrt, auf dem Weg oder in den Gedanken, im Kampf mit dem Berg oder dem unerbittlichen Gegenwind: ein simples Wort genügt, und man weiß, man ist nicht allein, und die Sorgen allesamt nichtig.

Rapha Continental wird in diesem Jahr mit neuem Elan wiederkehren und sich auf den Weg machen zu den Menschen, Orten und Geschichten, die man nur allzu schnell übersieht, wenn man sich nur um Trainingspläne und den Rennkalender kümmert. Dies treibt uns an, uns vor die Tür zu wagen und mit dem Rad zu lernen, die Welt zu verstehen. Hinter jeder Ecke winkt ein Abenteuer – denn wo immer man schaut, ist nichts als weites Land.

  • Das Beste vom Rapha Continental 2012*

Die Länder und Gegenden, die Rapha Continental erkundet, unterscheiden sich stark in ihrer Geschichte, ihrer Kultur und ihrem Terrain. Doch all jene Ausfahrten verbindet der Geist des Continental: das Verlangen, die Welt über die Nebenstraße zu erkunden. Die Verbreitung des Continental auf den Erdteilen wird in diesem Jahr noch weiter wachsen – mit mehr Fahrten, Filmen, Fotos und Geschichten. Bis dahin haben wir hier unsere 2012er Highlights von Rapha Continental zusammengetragen:

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Großbritannien: Assynt

2012 gab es den ersten britischen Continental-Film. „Assynt“ ist eine atemberaubende Reise auf den gewunden Straßen und Hügeln durch einige der ältesten Felsen der Welt. Natürlich war auch das für diese verlassene und verzauberte Region im Nordwesten Schottlands so typische britische Wetter sehr am Gelingen dieses Films beteiligt – einer der schönsten und packendsten Continental-Filme bisher.

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Australia: Van Diemen’s Land

Die Continental-Abenteuer in Australien haben unvermeidbar etwas von Geschichtsunterricht. Auf ihren Erkundungen der überwältigend weitläufigen Landschaft Australiens begegnet das australische Continental auch der reichhaltigen und verzweigten Geschichte des Landes und seinen Einwohnern. Die dabei entstanden Radsportfilme erzählen Geschichten von überwältigender und aufrüttelnder Schönheit. „Van Diemen’s Land“ ist das perfekte Beispiel.

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USA: Alberta/Kanada mit Alex Stieda

Das nordamerikanische Continental hat die Gewohnheit, die großartigsten Routen dieses Erdteils zu suchen. 2012 wurden auch die großartigsten Fahrer gesucht. Die erste unserer „Fahrten mit Profis“ erkundete die Straßen um die Heimatstadt des ersten nordamerikanischen Trägers des Gelben Trikots und war eine unvergessliche Erfahrung.

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Japan: Tohoku

Um Spendengelder für die Opfer der schlimmsten Naturkatastrophe der jüngeren Geschichte zu sammeln, bestiegen die Rapha-Japan-Fahrer ihre Räder und fuhren durch Tohoku. Dort begegnete ihnen nicht nur die starke Verwüstung durch Erdbeben und Tsunami, sondern auch der Kampf der Region um den Erhalt ihres einzigartigen kulturellen Erbes.

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